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Mitarbeiter Motivation - Mitarbeiter Führung
· Vorgesetzter und Führungskraft
· Konversationen in Gang setzen
· Führung zur Selbstverantwortung
· Führung nach Pygmalion
· Laterales Führen



Führung zur Selbstverantwortung - Erwarten sie nur das Beste !
Selbstverantwortung ist die bestverteilte Sache der Welt. Man muss allerdings die organisationalen Bedingungen so gestalten, dass ihre Potentiale auch bei allen Beteiligten zur vollen Entfaltung kommen.

"Führung zur Selbstverantwortung" geht davon aus, dass man Verantwortung nicht delegieren kann, sondern höchstens Aufgaben (samt Kompetenzen). Verantwortung kann jeder nur für sich selber ergreifen, wenn er sie gewählt, sich dazu entschieden hat. Und: Jeder hat immer die Wahl! Selbstverantwortung ist also eine Ermächtigung aus sich selbst heraus.
Hier liegt auch der Unterschied zwischen einem Vorgesetzten und einer Führungskraft: Ein Vorgesetzter "sitzt" qua Organigramm an seiner Stelle, um aber auch Führungskraft zu sein, müssen seine Mitarbeiter ihn dazu innerlich gewählt, sich für ihn entschieden haben.

Führung zur Selbstverantwortung bedeutet für die Leitungsebenen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Entwicklungsmöglichkeiten zuzugestehen, Fehler als Chancen zum Lernen zuzulassen und schon durch die innere Einstellung dem Gegenüber mehr zuzutrauen.
Dazu gehört auch Loslassen, Vertrauen in den anderen entwickeln, Macht und Einfluss gezielt aufgeben. Führung heisst so vor allem, die Rahmenbedingungen der Arbeit so zu gestalten, dass sich die Fähigkeiten der Mitarbeiter breiter entfalten können.

Führung nach Pygmalion (selbsterfüllende Vorhersage)
Führen nach Pygmalion Da lebte einst ein König auf Zypern. Der hieß Pygmalion und schuf mit sich und der Welt zu Gefallen eine Statue aus Elfenbein. Nicht irgendein Mädchen sollte sie darstellen, sondern seine Traumfrau.
So verliebt war der Künstler in sein Werk, dass Aphrodite ein Einsehen hatte und die elfenbeinerne Jungfrau zum Leben erweckte. Pygmalion stellte sich also eine mögliche Realität so plastisch vor, dass sie auch tatsächlich eintrat.
Von der griechischen Mythologie über George Bernard Shaws Novelle "Pygmalion" zum Musical "My Fair Lady": "Führen nach Pygmalion" - ein archaischer, erfolgreicher Führungsgrundsatz.
So wie der zyprische König Pygmalion sich eine Frauenstatue aus Elfenbein schuf und vorstellte, diese würde zum Leben erweckt und seine Frau, so gelingt es durch hegen hoher Erwartungen bei sich und anderen, bisher nicht für möglich gehaltene Potentiale zu öffnen und neue Leistungsfelder zu erschliessen. Während in der griechischen Mythologie Aphrodite die Angebetete zum Leben erweckte, müssen in der betrieblichen Praxis nur einige - allerdings kardinale - Führungs- Haltungen und Einstellungen eingenommen werden, um Potentiale bei sich und den Mitarbeitenden zu wecken und zum gemeinsamen Erfolg zu kommen.
Diese Führungsweisen zeichnen die Praxis erfolgreicher Führungskräfte aus, und sind durch empirische Studien belegt (z.B.: HARVARDmanager 1/1990, "Motivation: Pygmalions Gesetz" und Harvard Business manager, April 2003, Talentförderung: "Pygmalions Gesetz").

Hervorragende Führungskräfte sind demnach erfolgreich, wenn sie hohe Erwartungen an ihre Mitarbeiter hegen und diese gezielt herausfordern. Die Mitarbeiter halten diese Erwartungen dann für realistisch und strengen sich so an, dass sie diese auch erfüllen. Aufgabe der Führungskraft ist es, in der Rolle des Gesprächspartners Mitarbeiter zu ermutigen, Verantwortung zu wählen.. "Führen nach Pygmalion" ist hier ein bewährtes Führungsprinzip, das neue Potentiale bei Mitarbeitenden öffnet und dem Unternehmen insgesamt neue Möglichkeiten zum gemeinsamen Erfolg bietet.

Welche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen sind nun entscheidend, um gemeinsam zum nachhaltigen Erfolg zu kommen ? Welche Praxis-Beispiele stützen diese Erkenntnisse ? Dies erarbeiten wir gemeinsam in unseren Beratungs-Projekten und Führungs-Seminaren.

"Laterales Führen" Führen ohne Führung.
Wie kann ich Organisationen und Projekte allseits kraftvoll führen?

"Laterales Führen" (von lateinisch: latus = die Seite, die Flanke ) ist ein praxiserprobtes Vorgehen, um nach allen Seiten ( z.B. Kollegen, Kunden, Vorgesetzte, Teammitglieder, Projektmitarbeitende aus eigenen und fremden Unternehmen, virtuelle Teams,....) effizient und wertschätzend zu führen.
Diese Fähigkeit "lateral" zu führen, ohne formale Führungskompetenz zu haben, ist insbesondere bei Teams, abteilungs- und firmenübergreifenden Gruppen oder auch virtuellen Projekten entscheidend.

"Laterales Führen" beruht auf drei Ansätzen:

Perspektiven und Sichtweisen der Beteiligten bewusst verändern,
Macht und Einfluss als entscheidend erkennen und fair einspielen,
Vertrauen bei allen aufbauen und im System belastungsfähig sichern.

In Verbindung mit professioneller Gruppen-Moderation und aktivierender Diskurs-Führung gelingt Laterales Führen, je mehr ich als Führungskraft bewusst und zielgerichtet Zweifel und Widerspruch hervorlocke, auf "Schritt-für-Schritt"-Verständigung setze sowie die Kraft mikropolitische "Spiele" nutze.

"Laterales Führen" üben wir anhand konkreter Beispiele und Anlässe mit den Beteiligten unserer Change Management-Projekte.

Rufen Sie uns an: +49 171 2737878 oder scheiben Sie uns: drescher@umd.de